
Wow! - Melody Gardot bringt es auf die Bühne und über die Platte.Und nach diesem Schicksalsschlag dennoch ein solche Präsenz aufbringen zu können nötigt einem wirklich Respekt ab.Wow!
Eine weitere Scheibe für Aufzüge und Resaurants - An Langeweile kaum zu überbieten. Am besten, wenn man die Lautstärke gegen null gehen lässt...
Einfach nur gut - Ich bin keine Spezialistin für Jazz und Blues und es ist mir auch egal, ob es schon Sängerinnen gibt, die vorher, nachher oder gleichzeitig ähnlich singen. Vor Mozart gab es auch schon Barockmusik!Die Stimme ist sensationell gut, trifft Herz, Hirn und Gefühl und hört sich einfach nur gut an.
Wie ein Teebeutel der zum 7ten mal aufgegossen wird... - ist diese CD vol Melody Gardot. Die X-te neue Norah Jones, die X-te Endeckung des Jahres vermag es nicht mich zum Zuhören zu bringen. Geplänkel wäre für solche Musik der passende Begriff, da helfen auch nicht die Anleihen bei Janis Joplin.Also wenn das alles ist was Universal zu bieten hat, dann bleibe ich lieber bei den Originalen.
Gutes Album - Die Vorgeschichte/Biographie der Sängerin aus den USA, die nach einem schweren Autounfall und der schweren Zeit danach ihre Songs schrieb ist soweit bekannt. Doch viel wichtiger neben der Tatsache, dass sie neben dem Gesang noch die Gitarre und das Piano einspielte ist die Natürlichkeit dieses Albums.Da erinnert sie an ihre ähnlich tragische Kollegin Eva Cassidy, die auch als die äußerst talentierte junge Dame von nebenan durchging. Der Auftakt mit dem Titelsong ist ein klassischer Blues mit verschlepptem Rhythmus, einem mäandernden Saxophon und einer verletzlichen Stimme. Danach folgt mit All I Need Is Love eine swingende Akustikgitarre, die die unterschwellige Gehässigkeit der Sängerin zu diesem Thema nur schwer kaschieren kann.Die Ballade Gone mit Streicherbegleitung und das countryeske Sweet Memory sind weitere Beispiele eines durchweg gelungenen Albums. In die gleiche Ecke geht das folkige Some Lessons, das die klassische Variante des alleinigen Einsatzes von Stimme und der akustischen Gitarre wieder belebt.Bleibt zu hoffen, dass Melody Gardot die Früchte für dieses Album ernten kann, denn so gut wie ihre Konkurrentinnen/Mitbewerberinnen Peyroux, Tunstall, Cassidy ist sie allemal.